Eigentlich wollte ich dieses und jenes tun: zwei Bücher veröffentlichen, mich um unsere Vorsorge- und Nachlasspapiere kümmern, mein Buch auf einer Unternehmerinnenmesse vorstellen und eine Lesung geben – und so weiter und so fort.
Aber ein Blick in mein Bullet Journal zeigt viele >-Symbole, was bedeutet, dass ich all diese Dinge verschoben bzw. gestrichen habe.
Was ich stattdessen gemacht habe, liest du hier!
Wurzelbehandlung, Schulwechsel und dazwischen ein Buch veröffentlichen
Zahnschmerz und Feuerwerk
Das Jahr ging schon gut los – nämlich mit Zahnschmerzen an Silvester.
Was ich zunächst noch für ein ME/CFS-Symptom gehalten habe, entpuppte sich als entzündete Zahnwurzel. Diese konnte dann nach ein paar Tagen erfolgreich und relativ schmerzfrei behandelt werden.
Schulchaos deluxe: Antrag, Irrsinn, Krankheit
Also konnte ich mich in Ruhe wieder dem Schreiben meines Buches „chronisch optimistisch“ und der Vorbereitung auf die Unternehmerinnenmesse widmen.
Dachte ich.
Denn ganz plötzlich wurde das Thema Schulwechsel für meinen Sohn akut!
Mit viel Irren und Wirren haben wir das dann auch geschafft – vor allem mussten wir als Eltern, wie schon so oft zuvor, aktiv werden und einen Antrag bei der Landesbehörde stellen, damit er überhaupt hospitieren durfte.
Das stellte sich im Nachhinein jedoch als Fehlinformation einer bestimmten Stelle heraus – und das ganze Verfahren hätte eigentlich einfacher und schneller gehen können.
Außerdem wurden wir drei auch noch über vier Wochen krank – das Chaos war perfekt.
Trotz allem: Mein Buch für den Storyteller-Wettbewerb eingereicht
Irgendwie schaffte ich es trotzdem, quasi nebenher mein Buch „chronisch optimistisch“ bei story.one rechtzeitig für den diesjährigen Storyteller-Wettbewerb zu veröffentlichen.
Egal, ob ich gewinne – ich bin schon stolz darauf, mein zweites Buch mit Inhalt veröffentlicht zu haben. Die meisten meiner Bücher sind ja eher Rätselbücher, Notizbücher, Journals usw.

Absagen mit Fieber – Messe und Lesung gestrichen
Nur die Messe und die Lesung musste ich leider absagen, da ich immer noch hohes Fieber hatte. Und dabei hatten wir am Abend vorher noch meinen dort Tisch so nett dekoriert.

Was sonst noch so los war
- Ende Januar war ich beim KI-Summit des Körting Instituts. Es war wie ein Klassentreffen, denn die meisten von uns kennen sich vom sogenannten KI-Café, das immer mittwochs online stattfindet. Ich habe wahnsinnig viel gelernt und tolle Leute getroffen. Und es war meine erste mehrtägige Dienstreise seit langem – ich habe sie nur mit viel Vorbereitung, was sowohl meine Energie als auch das Essen betrifft, durchstehen können. Aber es hat alles geklappt!

- In Köln habe ich Ende März die wunderbare irische Bestsellerautorin Cecelia Ahern interviewen dürfen. Hier findest du das Interview!
- Einen Tag später war ich in Karlsruhe, wo ich beim Amtsgericht das erste Mal eine Zeugenaussage tätigen musste. Ich war so aufgeregt! Aber dank meiner guten Vorbereitung war ich nach knapp zehn Minuten schon fertig. Der ganze Stress schlug natürlich auf das ME/CFS – sodass ich nur noch durch Karlsruhe geschlichen bin und beinahe meinen Zug nach Hause verpasst hätte, weil ich mit Brainfog zunächst mit der U-Bahn in die falsche Richtung gefahren bin. Am Bahnhof hatte ich dann nur zehn Minuten Zeit – vom Bahnhofsvorplatz zu Gleis 13 und dann wieder zu Gleis 3 – um den Weltrekord im Schnellschleichen aufzustellen. Aber auch das habe ich geschafft!

Die nächsten Tage war ich zwar noch ziemlich fertig – was typisch für ME/CFS ist – aber ich bin nicht komplett zusammengebrochen.
Das habe ich im im ersten Quartal 2025 gebloggt
Einige der Blogbeiträge sind auch als Newsletter erschienen – für diesen kannst du dich hier anmelden!
- Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2025
- 2025: Mein Tiefenjahr
- Schoko-/Nusscremes im Test: 9 glutenfreie, vegane und laktosefreie Alternativen im Vergleich
- Mein 12. Januar 2025 in 12 Bildern
- Dein Wort des Jahres
- Nutella-Kekse: Glutenfrei und laktosefrei
- Kleine Anker für die Seele
- Mein 12. Februar 2025 in 12 Bildern
- Kreativität als Medizin – Kleine Momente, große Wirkung
- Pacing: Energiemanagement – nicht nur bei chronischen Erkrankungen
- Optimismus vs. toxische Positivität
- Glutenfreies Möhrenbrot mit Walnüssen – perfekt für Ostern
- Schlafhygiene: Ein weiteres Puzzleteil im Heilungsprozess
Was steht im nächsten Quartal an?
- Das Marketing für mein Buch „chronisch optimistisch“ weiter ausbauen.
- Den „Elternkompass Autismus“ endlich schreiben – immerhin können jetzt noch die Erfahrungen aus dem Schulwechsel mit einfließen!
- Mehr Rätselbücher herausgeben.
- Mich um unseren Papierkram kümmern und auch sowohl meine E-Mail wie auch meine Datensicherung auf EU-Server umziehen.
- Und wenn dann noch etwas vom Quartal übrig ist, werde ich endlich meine Urban Fantasy-Buchreihe angehen! Zweieinhalb Geschichten habe ich in einer ersten Fassung im letzten Jahr bereits geschrieben, aber ich möchte mich ein paar Monate komplett darauf konzentrieren können.
Wow! Da war ja ordentlich was los und Zahnschmerzen sind wirklich eklig. Eine meiner Freundinnen hat auch ME/CFS, kann aber leider nicht mehr so aktiv sein wie Du, auch weil sie immer weniger sieht. Deshalb weiß ich, wie mühevoll der Alltag sein kann.
Danke für den spannende Einblick und einen tollen April!
Marita